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Urlaub Malaga - Spanien Reisen


Vicente Aleixandre, Nobelpreisträger für Literatur, definierte Malaga als "Stadt des Paradieses". Tatsächlich fühlt man sich fast wie im Paradies, wenn man an einem Frühlingsmorgen über die Alameda  Principal und durch den Park voller Blumen und Vögel spaziert. http://www.malagaturismo.com/opencms/opencms/turismo/home.jsp?id_idioma=4

Malaga, eine Hafen- und Geschäftssstadt, die seit Jahren die Schwelle von einer halben Millionen Einwohnern überschritten hat, geniebt eines der besten Klimata des europäischen Kontinents.

Der Besucher kann die Besichtigung mit der maurischen Festung aus dem 11.Jh. beginnen, hinter deren Mauren sich ummauerte Bereiche, Türme (man sagt, dass es bis zu hundert davon gegeben habe), Innenhöfe, Sammelbrunnen und Geheimgänge verbegen.

Am Fuß der Festung befindet sich das Römische Theater, das gerade restauriert wird und uns eine Vorstellung über die Bedeutung vermittelt, die Málaga während der römischen Herrschaft innehatte. Es ist nicht weit von dem romantischen Platz Plaza de la Merced entfernt, wo Picasso im Oktober 1881 geboren wurde.

Der Besucher kann sich an den Gärten erfreuen (Malaga hat fünf botanische Gärten, darunter den von La Concepción, der als zweitgrößter Europas gilt).

Besondere Beachtung verdient die Kathedrale von Malaga aus dem 16 Jh., eine der bedeutendsten Renaissancekirchen Spaniens.

Das Innere der Kathedrale mit den hohen und breiten Schiffen überrascht durch die prächtigen Kapellen, das Chorgestühl (ein Werk von Pedro de Mena, José Micael Alfaro und Ortiz de Vargas aus dem 17. Jh.), die Gemälde von Alonso Cano, Morales, Claudio Coello, Niño de Guevara sowie die Skulpturengruppen von Salvador Gutiérrez León, einem Künstler aus Malaga des 19. Jh., die sich hinter dem Chor befinden.

Neben der Kathedrale ist die Pfarrkirche Parroguia del Sagrario mit dem prachtovollen Portal im isabellinischgotischem Stil zu sehen.

Gegenüber dem herrlichen Hauptportal der Kathedrale befindet sich der Erzbischofspalast. Gibralfaro, die maurische Festung, bietet einen herrlichen Aubsblick auf die Stadt und das Meer.

Sie beherbergt ein interessantes Lehrzentrum mit Projektionen über die Stadt Malaga. In Malaga muss man sich Zeit nehmen und gemütlich durch die Pasaje de Chinitas, Gärten und Plätze schlendern.

Im Edificio de la Aduana (Zollgebäude) gibt es eine herrliche Sammlung der Malerei. Barockstil ist an der Altarkapelle der Kirche Santuario de la Virgen de la Victoria zu erkennen, der Rokokostil an der kirche Iglesia de los Martires und der Mudejar Stil an der Kirche Santiago. Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang über die Strandpromenade und die Caleta, wobei man die Meeresluft genießen kann. Aufgrund des günstigen Klimas ist jede Jahreszeit geeignet, Malaga zu besuchen.

Zu den Anziehungspunkten Malagas zählt die so intensiv gelebte, eigentümliche und prächtige Karwoche. Weitere Attraktionen der Stadt sind das Volksfest im August und die Fiesta de Verdiales am 28. Dezember.

Nach der Besichtigung der Stadt ist schließlich noch über die Gastronomie zu sprechen, Der "pescaito frito" (frittierter Fisch) ist zweifellos eines der populärsten Gerichte. Es ist unmöglich durch Malaga zu spazieren, ohne die echten boquerones vitorianos (Sardellen) zu probieren, die ausschließlich an der Küste Málagas vorkommen. Zusammen mit den Makrelen, Rotbarben, jungen Seehechten, Kraken und dem Tintenfisch sind sie ein Bestandteil der frittierten Fischplatte, die in verchiedenen Kombinationen gereicht wird.

 

Geschichte Malaga
Malaga ist eine Reise wert und kann ein tausendjaehrige Geschichte nachweisen:  Schon die Phönizier von Tyre waren in Malaga und gründeten die Stadt circa 1000 v. Ch.  Wahrscheinlich ist der Name Malaga aus dem phönizischen Wort für 'Salz' gebildet worden, weil die Fische in der Nähe des Hafens von Malaga gesalzen und verkauft wurde.

Der erste bekannte Bischof von Malaga war Patricius. Er wurde bereits im Jahre 290 n. Chr. Bischof der Stadt und wurde dann in den Rat des Eliberis berufen. Während des Einflusses der Westgoten wurde Malaga eine immer einflussreichere Stadt für Spanien. Hostegesis war einer der bekannten Herrscher im 1. Jahrtausend n.Chr. und regierte Malaga von 845 bis 864.

Die Araber eroberten nach der Schlacht von Guadalete  Malaga und das Bistum wurde unterdrückt durch die maurischen Staaten.

Im 8. Jahrhundert war dann bereits ganz Spanien erobert von die Mauren und die Stadt Malaga wurde  zu einem wichtigen Zentrum des Handels in der ganzen Region ausgebaut. Die Stadt war zunächst ein Besitz des Kalifats von Córdoba. Nach dem Fall der Umayyaden-Dynastie wurde Malaga die Hauptstadt eines gesonderten Reichs und war abhängig vom Kalifat Granada. Während dieser Zeit wurde die Stadt Malaqah genannt.

Waehrend des mittelalterlichen christlichen und spanischen Kampfes, in einem späten Stadium der Reconquista gegen die islamischen Mauren mit dem Ziel ihrer Vertreibung aus Spanien, wurde Malaga wieder christlich und europäisch.

1487 belagerten Isabel und Fernando Malaga, das nach einem verzweifelten Widerstand gezwungen war, sich zur Kapitulation zu entschließen. Die christliche Religion und die bischöfliche Macht wurde in Malaga restauriert. Der erste Bischof nach der Restaurierung in Malaga wurde Bischof Pedro Díaz.

Am 24. August 1704 fand die Schlacht von Vélez-Malaga, die größte Seeschlacht im Krieg vor dem Spanischen Erbfolgekrieg, im Meer südlich von Malaga statt.

Seit dem Konkordat von 1851 hatte die Kathedrale in Malaga einen bedeuteten Einfluss in der Kulturgeschichte Spaniens gewonnen. Die Diözese der Stadt hatte 123 Gemeinden, 481 Priester und dazu 200 Kirchen und Kapellen. Die Augustiner-Patres hatten ein Collegium in Ronda in der Nähe von Malaga, was nur eine von vielen Zeichen für den zunehmenden kulturellen und politischen Einfluss der katholischen Kirche war.

Doch im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde Malaga mehr und mehr zum Zeichen für die Vielfalt der Religionen. Es gab ein breites Spektrum an Religionen. Die meisten Bürger waren natürlich Katholiken. Eine ihrer schönsten Kirchen ist die "Santuario de la Virgen de la Victoria". Der Islam war aber ebenfalls in Malaga vertreten mit dem Bau einer neuen Moschee. Die evangelischen Christen hatten auch eine Präsenz in Malaga. Die jüdische Gemeinschaft in Malaga war vertreten durch eine Synagoge und eine jüdische Vereinigung. Es gab sogar einen Hindu-Tempel und eine buddhistische Stupa in Benalmadena, nur 12 Kilometer von Malaga entfernt. Diese buddhistische Stupa war die größte in Europa.

Bis zum 20. Jahrhundert war dann die Entwicklung durch zunehmende wirtschaftliche Prosperität gekennzeichnet. Aber mit der Entwicklung zur Demokratie kam es auch zu Krisen und Zerwürfnissen.

Malaga musste sich einer heftigen Bombardierung seitens der nationalistischen und der deutsch-faschistischen Luftwaffe während des Spanischen Bürgerkriegs 1936 erwehren. Der bekannte britische Journalist und Schriftsteller Arthur Koestler beobachtete die nationalistischen Kräften bei ihrem Eintritt nach Malaga und nutzte dieses Material für sein Buch "Spanisches Testament".

Der Tourismus in der Costa del Sol steigerte für Malaga die wirtschaftliche Entwicklung während der 1960er-Jahre, doch erst nach dem Ende der Franco-Diktatur konnte es in Malaga aufwärts gehen. http://www.malaga.es/

 

Sehenswürdigkeiten und Kultur in Malaga
Malaga hat weitaus mehr zu bieten als "nur" ein mediterranes Klima und Sandstrände. Kulturell interessierte haben die Möglichkeit, viel zu entdecken, wie z.B. das Pablo Picasso Geburtshaus.

Nicht weit entfernt lädt das Museo Picasso zu einem Besuch ein, in dem über 200 Werke des Künstlers zu bewundern sind.
Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind zahlreiche Kirchen und Kapellen, Paläste, Brunnen sowie Parks und historische Gärten. Des Weiteren besitzt Malaga eine Stierkampfarena.

Ein Besuch um beruehmten Picasso Museum in Malaga Zentrum ist ein absulutes muss. Das Picasso Museum in Málaga wurde als Antwort auf den eigenen Wunsch von Pablo Picasso erstellt.  Seine Arbeiten sollten in der Stadt ausgestellt sein, wo er am 25. Oktober 1881 geboren wurde. Das Museum wurde dank der gemeinsamen Wünsche von Christine und Bernard Ruiz-Picasso, der Schwiegertochter des Künstlers und sein Enkel, deren Spenden den Kern der MPM-Collection bildeten,  und den Bemühungen der autonomen Regierung von Andalusien, errichtet. In diesem Großprojekt zur Einrichtung des Museums widmet sich der Künstler, dessen Stile und Techniken den Lauf der modernen Kunst veränderte.

Die ursprüngliche Idee für das Museum entstand im Jahre 1953, als Folge des Kontakts zwischen Pablo Picasso und Juan Temboury Álvarez, der Provinzial Delegierter für Bildende Künste in Malaga war. Allerdings fiel das Projekt kurz danach durch.

Christine Ruiz-Picasso, die Witwe des Künstlers, der älteste Sohn, Paul Ruiz-Picasso, kontaktierten die Stadt Malaga wieder im Jahre 1992, anlässlich der Ausstellung Picasso Clásico (Classic Picasso), und erneut im Jahr 1994 mit der Ausstellung Picasso, Primera Mirada , (Picasso, der erste Blick). Im Jahr 1996 entfacht sich das Projekt von 1953 neu und kam dann schließlich zustande. 50 Jahre später, am 27. Oktober 2003, wird das Museum offiziell von seiner Majestät König Juan Carlos I. und Königin Sofia von Spanien eröffnet.

Der 233 revolutionären Arbeiten decken die MPM-Sammlung Picasso‘s, mit breiten Palette von Stilen, Materialien und Techniken, die er beherrschte. Von seinen frühesten wissenschaftlichen Studien,  seine persönliche Sicht auf die Klassiker; aus den überlappenden Perspektiven des Kubismus, um seine Experimente in der Keramik, bis zu wiederbegonnenen Arbeiten als alter Meister mit seinen späten aussergewoehnlichen Bildern und Werken  in den 1970er Jahren.   http://www2.museopicassomalaga.org/i_home.cfm

 

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